Natalie, 2. Bericht – 2009 Geschrieben am Februar 4, 2009 von peru

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Liebe Spender und Spenderinnen,

und so gerade eben erklingt das Gerauesch des 2. Fingerschnippsers und die Zeit, die man schon in Perú war und die, die noch bleibt, halten sich die Waage; Bergfest; Zwischenzeit; in der Mitte angekommen oder einfach auch: ein halbes Jahr ist schon vorbei und es bleiben nur noch 6 Monate. Monate voller Erlebnisse, Abenteuer; voller Sehnsucht; voller Fragen, Freude, Freunde; voller Engagement, voller Sonne und voller Hochs und Tiefs. Und auch voller Spannung und voller Fussball.

Denn beim letzen Mal hab ich die Ankuendigung auf das grosse Spiel in Panao gemacht und dann kam auch Panao: ein kleiner mini-quetschi-Bulli voll bepackt mit gruen-weissen Montevideos-Trikots, spielfreudigen Spielern und Zuschauern. Guten Mutes ging die Quetsch-Bulli-Tour los. Erschoepft vom Quetschen, von der holprigen Strasse und Babygeschrei, kamen wir frierend, aber nett empfangen in Panao an. Alle meine bis dahin gehaekelten Muetzen kamen dank der anderen Freiwilligenkoepfe zum vollen Einsatz, denn Panao liegt ca. auf 2500-3000 m Hoehe und es ist schon Deutschland-Winterkalt. Die Nacht mehr oder weniger entspannend und wohltuend in der “Acopio de la leche”, der Milchsammelstelle Panaos, (was in Kuerze auch eine Kaeserei wird), verbracht; wurde unser Panao-Montevideo-Spiel nach Verzoegerung wegen einem Regenschauer begonnen.

Mit vielen Tribuenen-Zuschauern, viel Sonne, einem wundervoll-atemberaubenden Panoramablick aus Sicht der Spieler, vielen Teamfotos und einem Pfiff, begann das Spiel. Mit einigen Seitenhieben von Seiten Panaos und energisch-gekonnten Fussballschritten verstrichen die ersten Minuten, bevor ungluecklicherweise ein Ball ins Montevideotor hineinkullerte und es dann 1:0 fuer Panao steht. Ohne den Kampfesgeist zu verlieren, entwickelte sich das Spiel nach Treffer und Elfmeter zum 1:2 fuer uns. Mit dem Halbzeitpfiff und dem voellig ueberraschendem Punktestand von 2:3 fuer Montevideo verliessen wir Spieler gleucklich-hechelnd den Platz, um am Seitenrand mit Trainer Elpidio eine heitere, aufregende Sitz-Besprechungsrunde zu halten. Mit grossem Willen den Sieg zu holen ging das Spiel weiter, die Panau- Spielerinnen gaben ihr Bestes, konnten aber nichts mehr machen und nur zuschauen wie sich der Puktestand zu Gunsten Montes vermehrte. Auch mit der Einwechslung von einer Powerfrau mit Faltenrock und barfuss ging das Spiel haushoch mit 2:6 fuer Montevideo (Perú+Deutschland)Team aus. Voellig unerwartet , aber voellig verdient. Viele grosse Emotionen, Momente, und Fotoschuesse waren der grandiose Abschluss eines super Spiels.

Gross gefeiert wurde der Erfolg am Abend bei einem Cumbia-Konzert. Gefeiert wurden wir nicht nur wegen dem Spiel, sondern auch gefeiert , weil wir gringos sind, die 7 einzigen in Panao. Ein Highlight war als der kleine Freund vom Buergermeister kurz verschwand, wiederkam, mich angrinste und dann der Buehnenmoderator auf einmal uns Deutsche begruesste und ein deutsches Montevideo-Maedchen namens Natalie auf die Buehne bat. Geschockt und ueberfordert wurde ich dann mehr oder weniger freiwillig auf die Buehne geschoben. Dann stand ich da oben vor ca. 600-700 Leuten und habe so kluge Sprueche rausbekommen wie: Panao ist super, hab mein Trikot stolz gezeigt und von unserem Sieg erzaehlt. Mit CD und T-Shirt ueberschuettet verliess ich dann perplex die Buehne und dachte: “Wow, was war das?!.”

Nach mir betraten auch dann die anderen Freiwilligen die Buehne, um bei einem Tanzwettbewerb ihre Cumbia-Moves zu zeigen. Erschoepft vom Siegen und vom Feiern frierten wir eine weitere Nacht, um am naechsten Tag an der Reunion mit Buergermeister, Schoenheitskoenigin und anderen wichtigen Leuten Panaos teilzunehmen. Erneut aufgefordert ein paar nette Worte zu halten, habe ich mich fuer die Einladung des Buergermeisters bedankt. Eine spaßige Musikkapelle beglei-tete das Geschehen, und darauf hin haben der Ober-Gouvarneur, der Polizeichef, usw., uns Freiwillige zum Tanz aufge-fordert. Danach stand noch ein bisschen Foto schiessen mit allen wichtigen Leuten an und dann wurden wir eingeladen der Schoenheitskoenigin, der Musikkapelle und Co. Arm in Arm zum Stadion durch alle Gassen mit feiernden Panauern zu begleiten.

Die darauffolgenden Stunden im Quetschbus auf den Weg zurueck nach Tingo waren erholend, mindestens die ersten Stunden, weil man im Bus sass und keiner von aussen mehr sehen konnte, weil man weiss ist und dauernd angefasst, bejubelt, bepfiffen und angesprochen wurde. Die letzten Stunden im Quetschbulli waren dann nicht mehr erholend, denn diese Stunden zogen sich stark in die Laenge, wegen langsamer Geschwindigkeit auf Grund von zahlreichen Motorschaeden und Lichtmaschinenausfaellen. Ja und das war dann Panao: Nicht so erwartet, aber dennoch sehr genossen.

Von diesem aufregenden Ausflug ging es dann eher unspaktakulaer ins Dorf, um als Profesora Natalie den Schuelern die Jahreabschlussdeutschkenntnisse mit Hilfe vom Examen abzufragen. Auf jeden Fall spannend zu sehen, wie es ist, nicht wie sonst als Schuelerin vor dem Blatt zu sitzen und dies auszufuellen, sondern als Lehrerin die Aufgaben und Examen zu verteilen.

In den folgenden Tagen erhielt Montevideo dann die Nachricht mit Hilfe des Mediums Radio, dass viele starke Maenner am naechsten Morgen in Tingo Maria versammelt sein sollten, denn der Helikopter ist da. Und der Helikopter hat auch eine Vorgeschichte und die geht so: Seit langer Zeit stehen auf dem Unigelaende von Tingo Maria 2 calderos =Behaelter um die Milch zu kochen : einer 800 kilo, der andere ca. 1200 kilo schwer. [der leichtere der beiden Behälter ist ein Milchkühltank – Anmerkung Eugen] Und diese calderos muessen hoch nach Montevideo, um da zu passender Zeit ans Wasserkraftwerk angeschlossen zu werden, um so ohne hohen Regenwaldholzverschleiss die Milch fuer den Kaese zu kochen. Die Frage war immer wie kommen die schweren Gewichte an ihren Platz? Durch Menschenmuskelkraft waere es unmoeglich, so ist die einzige Loesung:ein Helikopter muss her.

Lange Zeit wurde nach einem Helikopter gesucht, bei der Polizei, bei der deutschen Botschaft, aber dennoch nach langem Gerede kein Erfolg. Doch ploetzlich ging alles schnell, durch die Hilfe eines Studenten (der vorher in Montevideo war), einer Abgeordneten und der Polizei aus Lima [und dem Besuch von Wilmer und Elpidio beim Innenminister – Anmerkung Eugen]. Also waren dann an jenem Morgen viele starke Maenner, ein Helikopter, 2 calderos an einem Ort. So flog der Helikopter samt 1.caldero [Milchkühltank] in 10 min. nach Montevideo, was man sonst mit Auto und Fuessen in ca. 5.6 Stunden schafft, macht der Helikopter von Tingo Maria aus nur in 10 min. Das war dann ein riesengrosses Highlight: ein Helikopter in Montevideo.

Der 1. Caldero ist in Montevideo angekommen, der schwerere leider noch nicht, weil er in den Helikopter nicht reinpasste. So warten wir zur Zeit auf einen groesseren, damit dieser auch seine Reise nach Montevideo antreten kann, damit die Helikoptergeschichte erfolgreich abgeschlossen und eine neue beginnen werden kann.

So schlich der Dezember so langsam voran und nach den Examenwochen stand dann die Klausura auf dem Programm. Die Klausura findet immer zum Jahresende hin statt um dass Lehrer ihre Zeugnisse verteilen und die Schueler Gedichte halten, tanzen, singen und sich freuen, dass das Schuljahr beendet ist und die Weihnachtszeit gekommen ist. Und dann stand auch schon Weihnachten fast vor der Tuer, denn ein paar Tage vor Weihnachten fand in Montevideo dass alljaehrliche Weihanchtsfest in der Kaeserei statt.

Fast das ganze Dorf war versammelt um gemeinsam zu essen, Filme zu schauen, sich an den verteilten Geschenken fuer die Kinder und den verteilten Panetones fuer die Eltern zu erfreuen, zu spielen, zu singen und als kroenender Abschluss die riesen Chocolatada mit noch mehr Panetones zu verspeisen. Nach dem gelungenen und heiteren Fest in Montevideo, folgte fuer mich Weihnachten in Tingo Maria. Weihnachten in Perú, in Tingo Maria ist warm, sonnig, regnerisch und irgendwie total unpassend, also fuer eine gewohnte „Weihnachten-in-Deutschland-Verbringerin“, wie mich. Also Weihnachtsstimmung kam eigentlich gar nicht auf. Also die ganzen Plastikbaeume mit ueber 1000 bunten Blinkelichter, Weihnachtsradiomusik an jeder Ecke und die ueberaus vielen gegessenen Panetone (Weihnachtskuchen in Perú, zu vergleichen mit Osterkuchen in Deutschland) haben es zwar versucht, aber irgendwie nicht geschafft. Und noch am 23. Dezember war unvorstellbar fuer alle Freiwilligen, dass morgen dann schon Weihnachten ist, eher wurden darueber Witze gemacht.

Aber dann war es soweit, dann war er da: der Heilige Abend. In Perú ist Weihnachten erst um 12:00 Uhr in der Nacht, also warten alle gespannt mit Sektglas in der Hand bis 12 Uhr und dabei kommt eher Silvesterstimmung als Weihnachts-stimmung auf, denn um 12 Uhr sind alle bereit zum Anstossen, sich zu Weihnachten zu begruessen und den riesengrossen, tischbedeckten Buffet mit Schwein und Gans und Huhn und lauteren Koestlichkeiten zu pluendern. Das ganze Haus gefuellt mit polnisch-italienisch-deutsch-peruanisch-spanischenglisch-quechua Einfluessen und Begleitern. Ein wahrlich multikulturelles Weihnachten in vollem Haus.

Der geschenkbedeckte Fussboden wurde schnell geleert um den Fussboden zur Tanzflaeche umzufunktionieren, denn bis 6,7 Uhr morgens werden die Salsa- und Cumbia-Hits bis zum Umfallen getanzt. Ausgeschlafen und entspannt geht es dann mit ganzer Familie zum Wundersee (=laguna de los milagros). Den 1. Weihnachtstag auf einer Hausinsel schwim-mend im See verbracht. Einmal ein ganz anderes Weihnachten erlebt, an einem ganz anderen Ort, mit ganz anderen Menschen und mit einem ganz anderen Wetter. Einmal Weihnachten in der Sonne verbracht.

Nach den Weihnachtssonnentagen wurden die Bustickets gekauft, die Taschen gepackt und nach Lima gefahren.

Am 1. Tag Lima bin ich direkt in den riesigen Supermarkt:“Metro“ hineingegangen und brauchte ca. 20 min. um zu verstehen, dass man sich in einem Supermarkt  befindet, wo man alles finden kann, um alle Gaenge, allen Kaese, all die Vielfalt anzuschauen und zu merken, dass man dies lange Zeit entbehrt hat, irgendwie vermisst hat, aber dennoch ohne Probleme auch ohne diese Vielfalt ausgekommen ist und auskommen kann. Dennoch war das 1. Mal Supermarkt nach 4,5 Monaten schon ein kleiner Schock. Nicht nur der Supermarkt, auch die vielen Menschen, der viele Verkehr, die Busse, der Laerm und die Erkenntnis, dass man als weisse Europaerin in Lima gar nicht mehr auffaellt, gar nicht mehr immer angeschaut und angesprochen wird, schon sehr erholsam.

Viele erholsame, versammelte Freiwillige freuten sich auf Silvester mit Sonne und ohne Jacken, Muetzen, Schals und ohne roter Nase, es sei denn, dies ist die Folge von zu hoher Sonneneinstrahlung, denn die letzten Tage des Jahres 2008 wurden gut am Strand von Lima ausgekostet. Und so wurde auch einmal Silvester in der Sonne verbracht. In den ersten Januartagen bin ich dann mit ein paar Freiwilligen von Lima aus die Nordkueste hochgefahren um ca. 1.5 Wochen ein bisschen zu enspannen und die Staedte Trujillo, Chiclayo, Lambayeque und Tumbes anzuschauen.

Neben viel Sonne und viel Strand kam Kultur nicht su knapp, denn Perús Nordkueste war der Sitz der frueheren Moche- und Chimu-kultur, das sind Kulturen die vor den Inkas in Perú gelebt haben. Von der Moche- und Chimu-kultur gibt es noch viele Ruinen, Pyramiden und Grabstaetten anzuschauen und zusaetzlich noch viele informative Museen zu den Kulturen. Mit dem geballten Wissen konnte man sich dann auch zufrieden und beruhigt an den Strand legen, man habe ja nicht nur was fuer den Koerper getan , sondern auch fuer den Kopf. Enstpannt, gebrauent und mit neuem vielen Wissen ueber Perús Geschichte, Perús Menschen und Perús Kultur ging es dann wieder auf nach Montevideo.

Da Ferien waren, hatte auch Profesora Natalie Urlaub vom Unterrichten und so war mal Zeit andere Sachen zu tun.  Zum einen habe ich im Auftrag von meinem Ingeneur Wilmer, da ich ja Profesora bin und mein Bildungsauftrag auch in den Ferien kein Urlaub hat, fuer die 5 Pausenhaeuschen, die auf dem Weg nach Montevideo errichtet wurden, kleine Holz-schilder angebracht. Denn um den Haeuschen herum liegt oft viel Muell und manchmal sind auch die Haeuschen beschaedigt.

Auf den Holzschildern habe ich verschiedene Saetze auf spanisch und quechua (der indigenen Sprache, die fast alle Montevideo Bewohner noch sprechen) geschrieben wie: Cuida este casita, como tu casita. (spanisch) /Cuiday quey wasita, wasikitanuy. (quechua)/ Pflege dies Haeuschen wie dein eigenes.

Zum anderen bedurfte das Gaestehaus in Montevideo, in dem ich auch wohne, eine kleine Renovierung. Da zum Beispiel das Bad nicht ganz funktionsfaehig war und es vom Waschbecken immer leckte, die Klospuelung, wie Dusche nicht funktionierte und es im Bad kein kleines Abflussloch kam, wo das leckende Wasser abfliessen konnte. Weiterhin waren die am Fenster angebrachten Fliegen- und Moskito-netze schon abgenutzt und abgebraucht, da gegen die Gitter immer kleine Kinderkoepfe oder Kinderfinger gedrueckt und gesteckt werden. Und in der Urlaubs- Regens- Zeit ist das eine sinnvolle Aufgabe.

Kosta, ein Freiwilliger aus Deutschland, der nicht vom weltwaerts –Programm kommt, sondern auf eigene Faust Projekte in Perú besucht und daran mitarbeitet, sowie Manuel, ein Elektriker aus Pucallpa reparierten dann neben vielen Laternen, Verbesserungen am Wasserkraftwerk auch die ganze Lichtschaltung und -leitung im Gaestehaus, sowie das Bad, die Schloesser,usw. So strahlt das Gaestehaus nun mit neuen Fenstergittern, schoenen, waldgruenen  Fensterzimmer-vorhaengen, funktionierendem Licht, reibungslosen Schloessern und einem neuen, tollen und funktionierendem Bad. Und um das Bad noch eimaliger zu machen , habe ich Hand angelegt und dies erst in esmeralda-tuerkis-gruen gestrichen und dann mit weiss blumiges , kuehiges und bergiges Montevideo-Panorama auf die Klowaende gebracht, sodass man auch im Klo sich wohlfuehlt und weiss man ist in Montevideo!

Nach den Arbeiten am Haus wurden wieder die Koffer gepackt und nach Lima gefahren, denn dann stand in Lima-Santa Rosa am Strad ein 5 taegiges Freiwilligenseminar an. Freudig gestimmt alle Freiwilligen endlich mal wieder zu sehen verflogen 5 Tage wie im Wind. Gefuellt wurde die schnelle Zeit mit interessanten Praesentationen von jedem einzelnen Freiwilligen-Projekt; Besuchen von Referenten zu Themen wie Kinderarbeit, Kinder auf der Strasse und Wirtschaft in Perú; Reflektionen, Diskussionen und Gespraechen zur Rolle des Freiwilligen, zur Rolle und Kritik des Weltwaerts- Freiwilligen und ueber dieses Thema beschaeftigte mich noch laenger, zur Frage, was bringen wir junge, frische, oft ohne Ausbildung und ohne Studiumabschluss aufm Buckel tragende Frewilligen? Mit vielen grossen und kleinen Gedanken und nach einer langen Busfahrt entstand dieser poetische Beitrag meinerseits:

beWEGung

¿Was ist Bewegung? ¿Was bewegt sich? ¿Bewegt jemand was in uns, oder bewegen wir etwas?

¿Was ist groesser,was wiegt mehr, dass was wir bewegen, oder das, was sich in uns bewegt?

¿Ist das, was wir bewegen wichtig, wertvoll?

¿Wichtig und wertvoll fuer die, die wir bewegen sollen, oder werden wir in unseren Bewegungen vielmehrvon den eigentlich zu Bewegenden bewegt?

¿Und sind wir dann die Bewegten? ¿Was passiert, wenn man etwas bewegt, in jemanden etwas bewegt,

sich bewegt, einen Weg geht, sich fortbewegt;

Ruehrt man das Herz, oder nicht einmal die Haare auf der Haut?

Ob sich bewegen, fortbewegen, etwas bewegen, jemanden bewegen;

Alles ist ein Akt von Fortschreiten, Vorangehen, einen Weg gehen.

Bewegung:

auch nur die kleinste Form von jeglicher Bewegung, auch nur der kleinste Windstoss ueber die Haare einer Haut,

ist auch ein kleines Vorankommen auf der Bahn seines Lebens, auf seinem Weg:

den gegangenen oder noch zu gehenden.

Ob wir etwas bewegen, oder ob etwas in uns bewegt wird, bewegt sich da etwas auf dem Weg,

nicht nur die zusehenden Schritte unserer Bewegungen, sondern mit unseren bewegten Gedanken,

Herzen, Gefuehlen, Haaren auf der Haut, bewegen wir uns fort auf unserem Weg,

ob bewusst oder unbewusst, dass wir mit unseren Bewegungen weiter bewegen, weiter etwas bewegen,

weiter jemanden bewegen.

Denn Bewegung ist endlos, unendlich und ohne Ende.

Und wenn Bewegung einmal endet, enden alle unsere Wege: die gegangenen und noch zu gehenden.

Diese Monate, diese voller Leben, Erleben; voller Zweifeln; voller Abenteuer; voller Freude aber auch Leid;

voller Hoch und Tiefs; voller Sonne; voller Regen, voller Neuem, voller Spannendem und voller Unbekannten.

Eben solche sind vorbei und eben solche werden noch kommen.

Denn 2 Fingerschnippser fehlen immer noch. Und in dieser Zeit bleibt noch so einiges, was man zu erreichen , zu bereisen und zu erleben hat. Und diese Zeit hat schon begonnen, denn mit jeder Sekunde, jeder Stunde und jedem Tag streicht sie fort: mein Jahr in Perú. Sie streicht fort, aber um ist sie noch lange nicht. =) Bei allen Feedbacks, Fragen, Unklarheiten und einfach bei Nachrichten und Meldungen freu ich mich sehr.

Erreichbar bin ich immer noch unter meiner Email-Adresse: natosch@gmx.de ,

sowie unter der Adresse in der Stadt:

Natalie Maier/Rivera

Jr. Pucallpa 451

Tingo Maria

Perú

Ich entschuldige mich, dass ich mich bei diesem Bericht ein wenig verspaetet habe,

da ich im Uralub war , Fotos und Urlaubfotos gibts hier:

http://www.flickr.com/photos/31189483@N06/

Muchas saludos del sol y hasta luego

( Viele Sonnengruesse und bis zum naechsten mal )

Eure Natalie aus Perú

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