Was bedeutet “Regenwaldprojekt”? Geschrieben am Januar 15, 2000 von admin

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Caoba (Mahagoni)

Dieses Projekt zusammen mit FUSEVI folgte bereits dem Ansatz der Agroforstwirtschaft. Für diejenigen, die weitere Informationen suchen möchten, sind hier einige Suchbegriffe für den Einstieg in die Thematik.  Agroforst ist übrigens nicht nur ein Ansatz für die Tropen, sondern kann auch in Deutschland praktiziert werden. In Regenwaldzonen bietet sie sich sicherlich besonders an, da die Artenmischung eines natürlichen Waldes als Vorbild dient.

http://www.agroforst.org/
http://www.agroforst.uni-freiburg.de/
http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/22-trop-wet4-twk.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Juckbohne

In diesem Falle begann die Arbeit mit der Verbesserung der ausgelaugten Böden. Ein wesentliches Mittel, um das Ziel zu erreichen, war die Anpflanzung einer Bohne, nämlich der Juckbohne (botanisch: mucuna pruriens).  Bohnen gehören zu den Stickstoffsammlern. Die Symbiose mit Knöllchenbakterien zieht Stickstoff aus der Luft und stellt ihn über die Wurzeln der Pflanze zur Verfügung. Kleinere Arten mit solchen Fähigkeiten sind auch in Deutschland weit verbreitet, etwa Bohnen, Erbsen, Lupinen, Klee…

In Südamerika bieten sich noch mehr Chancen, denn dort existieren viele Arten von Leguminosen, die zu Sträuchern oder Bäumen heranwachsen. Durch eine Mischkultur mit Bäumen lassen sich mehrere Vorteile verbinden. Die hohen Pflanzen spenden Schatten, verbessern die Qualität des Bodens, tragen Früchte und liefern später noch Holz.

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