Medizin

Medizinische Hilfe leisten wir vor allem in der Form von Geld. Schon seit vielen Jahren wird immer wieder das Medikament Glucantime beschafft. Das ist ein Mittel gegen Leishmaniose, das wir regelmäßig an eine Klinik in Cuzco liefern. Auch nach Pucallpa sind schon Ampullen gegangen.

Dank großzügiger Spenden von KAB-Iller-Donau ist es 2010 geglückt, in Montevideo eine Arbeitsstelle für einen Sanitäter einzurichten. Im weiteren Verlauf hat dann die Distriktgemeinde Chaglla ein entsprechendes Budget eingerichtet.

Außerdem gibt es individuelle Hilfe bei der Krankenbehandlung. Insbesondere ist hier Zulma zu nennen. Sie leidet an einer chronischen Erkrankung. Die Behandlung ist leider teuer, die Krankenversicherung in Peru nicht mit der in Deutschland zu vergleichen. Also haben wir die Behandlung subventioniert.

Das Thema Medizin ist für den Verein in Deutschland humanitär und finanziell. In Peru könnte der Rahmen vielleicht größer sein. Dort könnte man die lokalen Hausmittel erforschen. Welche Heilpflanzen gibt es in der Umgebung? Wie gut ist die Ernährung? Wie könnte ein Hausgarten zur Gesundheitsvorsorge beitragen? Da bieten sich Verbindungen zur Arbeit in den Projekten an.

Aktuell:

  • Leishmaniose 11.03.1999

    Ursachen und Verbreitung von Leishmaniose Die Leishmaniose wird in drei Kategorien unterteilt  viszerale Form  kutane Form (unter der Haut, Geschwür heilt nach mehreren Monaten unter Narbenbildung ab)  mukokutane Form (zuerst wie kutane Form, dann Befall der Schleimhäute wie Rachen, Nase, Lippen,..) Im Projektgebiet kommt es zu Infektionen der kutanen und der mukokutanen Form. Die Unterscheidung, ob es eine kutane Infektion oder eine mukokutane Form ist, kann nur mit labortechnischen Mitteln erfolgen (und ist somit teuer). Die Krankheit wird durch infizierte weibliche Sandfliegen, ...

  • Symptome der Krankheit Leishmaniose 10.03.1999

    Sichtbare Symptome   Die nun folgenden Bilder sollen lediglich verdeutlichen, wie schlimm Menschen von dieser Krankheit gezeichnet werden. Es sind nicht die schlimmsten, die wir bisher gesehen haben.   Wir sind hier einen Kompromiss eingegangen, möchten aber betonen, dass wir keine Effekthascherei betreiben wollen. Dies ist unserer Meinung nach menschenverachtend, auch wenn sich schon viele daran gewöhnt haben. Wir brauchen keine Einschaltquoten und beschränken uns deshalb auf wenige Fotos.   Außerdem sind wir uns dessen bewußt, daß empfindsame Menschen Probleme bekommen ...

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