Regenwaldschutzprojekt „cero deforestación“

Es gibt ein anschauliches Video, in dem unsere peruanischen Partner erklären, wie das Projekt funktioniert. Des weiteren sagen die beteilgten Bauern, was sie davon halten. Der Originalton ist spanisch, jetzt mit deutschen Untertiteln. Übersetzt hat es Ana Caballero Encinas, eine Freundin des Vereins, die aktuell wieder in Lima lebt, nachdem sie vorher 16 Jahre in Heidelberg ansässig war. Technisch unterstützt hat die Aktion unser Mitglied Christian Walenczyk.

Wer es ganz eilig hat, möge das Bild betrachten. Es ist nur ein Teil der Erklärung, aber ein wichtiger

Abholzung provoziert Hochwasser, Erdrutsche und Schlammlawinen. Darum >>> Wald erhalten!

Das folgende Bild haben wir von unseren Partnern in Peru übernommen, also von der Genossenschaft CAC Divisoria bzw.  der Nichtregierungsorganisation Vida. Das sind die gleichen Leute, einmal als Wirtschaftsbetrieb, parallel als Verein. Die Zeichnung verdeutlicht, daß es 3 verschiedene Landschaftszonen gibt, wo jeweils anders gearbeitet wird. Die Höhenlage hat großen Einfluß auf den Anbau. In hohen Lagen kultiviert man Kaffee, in niederen Kakao. Montevideo und seine Umgebung stellen einen Sonderfall dar. Dort hat sich die Rinderhaltung entwickelt mit Folgeprodukten wie Käse und Joghurt.

  • SAF cacao = sistema agroforestal cacao / Agroforstsystem mit Kakao
  • SAF camu camu = sistema agroforestal camu camu / Frucht mit viel Vitamin C, für Saft geeignet
  • Ref. mixta = reforestación mixta / Wiederaufforstung mit verschiedenen Bäumen
  • Rec. suelos = recuperación / Wiederherstellung wertloser Böden
  • Conserv. bosques primarios = conservación / Erhaltung von Primärwäldern
  • Biohuertos = Biogärten
  • Cocinas mejoradas = verbesserte Küchenherde
  • Silvopastoril = Waldweidewirtschaft
  • Planta de abonos = Fabrik für organischen Dünger
  • Parcelas demostrativas de pasto mejorado = Demonstrationsweiden mit besseren Grassorten

 

Das Projekt ist inzwischen abgeschlossen, und zwar seit September 2017. Die Mittel aus dem Kreditfonds, mit denen die Bauern ihre Anschubfinanzierung erhalten haben, werden in eigener Regie der Bauern zurückbezahlt. Sie stehen dann über den „Crédito solidario CD“ für weitere Aktivitäten der Bauern im Sinne des Projektes zur Verfügung.

Kürbisanbau in Montevideo
23Jul

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