Im April konnten wir das Projekt „Impulse für Nachhaltige Alternativen in der Landwirtschaft – INAL“ gemeinsam mit unserem neuen Partner IDMA (Institut für Entwicklung und Umwelt) starten. In Luyando sind durch die überwiegend konventionelle Landwirtschaft und die damit einhergehenden Rodungen von Waldbeständen die Ernährungsvielfalt der Landbevölkerung und die Biodiversität insgesamt bedroht. Die Einkommen der überwiegend für den Eigenbedarf produzierenden landwirtschaftlichen Erzeuger sind gering, die Ernährung besonders der Kinder und Jugendlichen ist einseitig und mangelhaft.
Dem wird unser Projekt, an dem sich 50 Familien in fünf abgelegenen Gemeinden beteiligen, entgegenwirken, durch die Förderung ökologisch, nachhaltiger Anbaumethoden, mit Qualitätssicherung durch das Partizipative Garantie System (PGS). Durch die Schaffung von Marktzugängen zu lokalen Bio-Märkten werden sich die Einkommensmöglichkeiten der Erzeuger verbessern. Die Stärkung der Rolle der Frau und der Selbstorganisation der Erzeugergruppen sind weitere Ziele. Darüber hinaus wird die Umweltbildung für 250 Schülerinnen und Schüler im Schulzentrum Marona durch die Einrichtung von Schulgärten verbessert.

Im Projektgebiet waren wir bereits in der Vergangenheit mit unserem Ansatz „Cero Deforestación“ (Null Abholzung) engagiert. Das Projekt wird mit Behörden und öffentlichen Stellen zusammenarbeiten. So unterstützt die Distriktverwaltung von Luyando unser Projekt maßgeblich finanziell und stellt auch die Räumlichkeiten für das Projektbüro in Naranjillo zur Verfügung.

KMH – VO
Das Projekt wird gefördert durch





